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Ungarn Informationen zum Land |
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Wie das
schon klingt . . . nach Gulasch, Salami, Paprika, nach Puszta und nach
Gastfreundschaft. Und genau dies kann man immer noch erleben in diesem nicht nur sprachlich so ungewöhnlichem Land. So
gibt es in Zalaszanto jährlich mehrere Feste bei denen Touristen und Gäste
immer willkommen sind und sich sofort dabei wohlfühlen können. Ungarn ist
einer der ältesten Staaten Osteuropas mit einer alten magyarischen Tradition.
Der Binnenstaat grenzt im Norden an die Slowakei, im Westen an Österreich, im
Südwesten an Slowenien, im Süden an Kroatien und Serbien, im Osten an
Rumänien sowie im äußersten Nordosten an die Ukraine. Ungarn besteht überwiegend aus Tiefland
und die weiten fruchtbaren Ebenen des Donaubeckens nehmen große Teile des
Landes ein. Niedrige Hügel und Berge liegen im Norden und Westen. Das
dominierende Pannonische Becken, dessen zentraler Teil das Alföld ist,
erstreckt sich über den gesamten südlichen und östlichen Teil des Landes. Es
wurde durch die Donau und ihre Nebenflüsse, u.a. die Theiß, mit dicken
Lösschichten und Sand aufgefüllt. Die Ungarischen Mittelgebirge trennen die
Tiefländer voneinander. Westlich der Donau erhebt sich das Transdanubische
Hügelland, das sich in verschiedene Bergketten unterteilt. Nordwestlich davon
beginnt die Niederungarische Tiefebene, durch die die Donau im Norden
fließt. Die 19 Komitate (Verwaltungseinheiten)
Das Klima Es herrscht ein kontinentales
Klima mit kalten Wintern und warmen Sommern. In den Sommermonaten können
Dürreperioden auftreten, aber Gewitter auch ergiebige Niederschläge bringen.
Die Schneeschmelze im Alpengebiet führt im Frühjahr oft zu Überschwemmungen. Flora/Fauna Die einst ausgedehnten Wälder
wurden schon vor langer Zeit gerodet. Heute sind besonders in den
Mittelgebirgen wieder Laubwälder verbreitet, die zum Teil aufgeforstet werden
und in denen ein reicher Rot- und Schwarzwildtierbestand vertreten ist. Die
großen Sumpfgebiete in den Flußauen sind ein Paradies für Wasservögel wie
Kraniche, Reiher und Kormorane. Die intensive Industrialisierung in den
letzten 20 Jahren hat die Umwelt stark belastet und der Umweltschutz hat noch
keinen hohen Stellenwert. Essen und Trinken Die ungarische Küche weist
Einflüsse der Nachbarländer auf. Eine der bekanntesten ungarischen
Spezialitäten ist Gulyás (Gulasch), ein Eintopf aus Fleisch, Kartoffeln,
Zwiebeln und Paprika (Paprika wird in der ungarischen Küche vielseitig
verwendet, z. B. gefüllt). Suppen, wie Halászlé (Fischsuppe), sind ein
wichtiger Bestandteil der Ernährung. Fleisch stammt meistens vom Schwein,
Rindfleisch und Geflügel sind ebenfalls beliebt. Als Beilagen dienen Nudeln,
Kartoffeln und Knödel. Ein Salat aus Kohl und Essig wird sehr geschätzt. Obst
und Gemüse gibt es das ganze Jahr über reichlich. Ungarn essen auch Strudel
(gefülltes Gebäck), Pfannkuchen und ein reiches Sortiment an Brot und Gebäck.
Ungarn ist ein bedeutender Weinproduzent. Zum Frühstück gibt es eine leichte
Mahlzeit mit Brötchen und Kaffee oder Tee. Zu einer herzhafteren Variante
gehören Eier, Salami, Käse, Joghurt und manchmal Peperoni. Auf dem Land ist
das Mittagessen oft die Hauptmahlzeit: man isst Suppe, gelegentlich Salat,
ein Hauptgericht aus Fleisch und Kartoffeln sowie Nachtisch und Kaffee. Das
leichtere Abendessen besteht allgemein aus Bratenaufschnitt, Obst, Brot oder
Brötchen und einem Getränk. In der Stadt nimmt man meistens ein leichtes
Mittagessen ein, und das Abendessen ist die Hauptmahlzeit. Umgangsformen Erwachsene grüßen einander
meistens mit einem kräftigen Händedruck. Gute Freundinnen umarmen sich
mitunter und küssen einander auf die Wange. Die üblichen Grußformeln sind Jó
napot kivánok (“Guten Tag”), Jó reggelt kivánok (“Guten Morgen”) und Jó estét
kivánok (“Guten Abend”). Das kivánok wird in weniger förmlichen Situationen
oft weggelassen oder durch einen Namen ersetzt. Kinder können Frauen mit
Kezét Csókolom (“Ich küsse Ihre Hand”) begrüßen. Männer verwenden diesen
Gruß, um ihren Respekt auszudrücken. Informelle Begrüßungen sind Szervusz
oder Szia (“Bis dann.”) Man kann an einen Gruß Hogy vagy? (“Wie geht es?”)
oder eine andere Frage anhängen. Es ist höflich, Titel (“Doktor,” “Professor,” “Direktor”) mit dem Nachnamen zu
verwenden. Viele Menschen stellen sich vor, indem sie ihren Familiennamen,
manchmal gefolgt von ihrem Vornamen, nennen. Mit dem Vornamen grüßen sich nur
gute Freunde und Verwandte. Jugendliche werden untereinander und von
Erwachsenen mit dem Vornamen angeredet. Zum Abschied sagen Ungarn Viszontlátásra
(“Auf Wiedersehen”) oder einfach Viszlát. Die meisten Besuche werden
angekündigt; gute Freunde, Verwandte und Nachbarn dürfen auch unerwartet
erscheinen. Verwandte besuchen einander oft. Der erste Besuch eines neuen
Bekannten ist in der Regel kurz, er dauert nur bis nach dem Kaffee. An
Wochentagen verabschieden sich Gäste bis spätestens 23.00 Uhr, (auf dem Land
auch früher) wegen des frühen Arbeitsbeginns. Während der Besuche herrscht
eine lockere Atmosphäre. Und die Fahne Rot für das Blut
der Freiheit, Weiß für die Reinheit und Edelmut, Grün für die Hoffnung.
Offiziell gehißt am 01.01.1957. Das Rot soll auf das Banner des Fürsten Arpad
(9. Jahrhundert) zurückgehen, das Weiß auf ein Kreuz, das der Papst König
Stefan um 1000 verlieh, das Grün auf das ungarische Wappen des 15.
Jahrhundert. Die Trikolore entstand unter dem Einfluß der Französischen
Revolution; 1848 bezeugt. |
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Fakten und Zahlen
Mehr darüber findet man über die Suchmaschine im Internet:
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