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Zalaszanto Die Stupa Ein ungewöhnliches Mahnmal |
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Oder sagt man
„der Stupa“ ?? Jedenfalls
ein buddhistisches Grabmal – auch Dagoba genannt,
ein Hauch von Sri Lanka, Thailand oder Bali. Und auch der Verkaufsstand
von Manzi zeigt hier typisches aus dieser Welt wie
Räucherstäbchen, Meditationsmusik, asiatischer Schmuck und Allerlei. Auch
Postkarten wie diese kann man hier erstehen. |
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Wenn man von Sümeg (gesprochen: Schümeg) nach Zalaszanto kommt,
kann man gleich am Ortseingang rechts fahren, es ist ausgeschildert und man
kommt mit dem Auto bis 200 m von der Stupa entfernt
zum kleinen Parkplatz. Dann sieht man sofort die 30 m hohe imposante
Erscheinung, vom Ortsanfang haben wir bereits die Spitze bemerkt. Nach Umrundung der 3 Ebenen geht man natürlich esoterisch
angehaucht zum Verkaufsstand, eine Kette mit dem chinesischen
Tierkreiszeichen muß es schon sein, oder gar eine selbstkopierte CD mit asiatischer Musik. Leider hat man von der Stupa aus keine
Fernsicht, dazu geht man den Waldweg bis zum Wasserbehälter, dann hat man den
ganzen Ort Zalaszanto mit der Silhouette von den
Basaltbergen vor sich liegen. |
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Dies ist der vergoldete Buddha, er stammt aus Korea und bildet
Siddharta Gautama ab, welcher die Erleuchtung 540 Jahre vor der Geburt von
Jesus erhielt. Natürlich hat es auch einen buddhistischen Tempel im Berg, er
ist wie alle buddhistischen Tempel eher bescheiden, da bei dieser
Weltanschauung auf Luxus verzichtet wird. Er ist vom Vilagosvar aus zu finden,
er ist auch mit einem Pfad mit der Stupa verbunden
– also suchen ! |
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Das Bild rechts zeigt Zalaszanto mit der Stupa im Hintergrund. Ausflugstipp: Man kann dieses Foto durch darauf klicken vergrößern und man
kann es auch in echt sehen, wenn man sich die Mühe macht und auf die Burg Rezivar aufsteigt, na ja, die meisten fahren dicht mit dem
Auto hin, damit man die Grill Zutaten nicht so weit tragen muß. |
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Und das ist der Text, welcher auf der
Tafel vor der Stupa in ungarisch,
deutsch und englisch steht. |
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Diese
Friedens-Stupa auf dem 316m hohen Berg über Zalaszanto, mit Blick auf den Balaton
hat eine Höhe von 30m und ist 24m breit.
Sie ist Europas größte Stupa; möge sie ein Beitrag
zum Weltfrieden sein. Die Lehren Buddhas, dessen Reliquien und ein 24m hoher
Lebensbaum befindet sich im Innern der Stupa. Die Buddahstatue
stammt aus Südkorea. Die Stupa
symbolisiert Buddhas Geist, aber auch Buddhas Weisheit, Mitgefühl und Liebe
zu allen Menschen. Sie ist Symbol für den Frieden, das Glück und die
Erleuchtung. Seine Heiligkeit , der 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatso, hat diese Stupa am 17. Juni 1993 mit großer Freude persönlich feierlichst
eingeweiht. Auf Initiative des buddhistischen
Mönches Bop Jon aus Korea , des Präsidenten des
buddhistischen Friedens-Stupa-Stiftung in Ungarn,
entstand dieses Monument. Tibetische buddhistische Mönche leisteten
tatkräftige Hilfe. Im Dezember 1990 hatte der Bürgermeister Huszti Zoltan Ferencz den Berg
Helle-Burg Bop-Jon als günstigen Bauplatz für den
Leuchtturm des Friedens vorgestellt. Ungarische Architekten und eine
ungarische Baufirma übernahmen die Arbeiten, Unterstützt von öffentlichen und
privaten Stellen aus Österreich und Ungarn, konnte der Bau von März bis Ende
September 1992 fertiggestellt werden.Der
Friedensstupa hatte nicht ohne die verständnisvolle
Unterstützung des Gemeinderates von Zalaszanto, der
Dorfbewohner und des Forstwirtschafts-und
Holzverarbeitungsunternehmen Balaton Feldivek errichtet werden. Die gesamten Erstellungskosten
beliefen sich auf ca. 40 Millionen Forint. Diese Summe war nur durch die
großzügige, dankenswerte finanzielle Unterstützung aus Südkorea, sowie durch
die Spenden vieler Menschen auch aus Europa erschwinglich. Möge von dieser Friedens-Stupa hier im Park der Menschenrechte
allumfassendes friedlebendes Denken in alle Welt
getragen werden. |
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